Auswirkungen des FISG auf die Berufshaftpflicht für Wirtschaftsprüfer

Auswirkungen des FISG auf die Berufshaftpflicht für Wirtschaftsprüfer

Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Stärkung der Finanzmarktintegrität

(Finanzmarktintegritätsstärkungsgesetz – FISG) am 01.07.2021 gelten neue Regelungen für Wirtschaftsprüfer und deren Berufshaftpflichtversicherung.

Die gesetzlichen Haftungshöchstgrenzen für die gesetzliche Abschlussprüfung wurden deutlich angehoben. Bislang galten für jede Art der Fahrlässigkeit die gesetzlichen Haftungshöchstgrenze von 1 Mio. EUR bzw. 4 Mio. EUR. Bei Vorsatz haftete der gesetzliche Abschlussprüfer bisher bereits unbeschränkt.

Haftungshöchstgrenzen bei Prüfung von Kapitalgesellschaften
einfache Fahrlässigkeit § 323 Abs. 2 S. 1 HGB
Grobe Fahrlässigkeit § 323 Abs. 2 S. 2-4 HGB
Vorsatz
Kapitalmarktorientierte Kapitalgesellschaften § 264d HGB (§316a Satz 2 Nr. 1 HGB)
16 Mio. EUR
unbeschränkt
unbeschränkt
CRR-Kreditinstitute oder Versicherungsunternehmen § 316a Satz 2 Nr. 2 oder 3 HGB
4 Mio. EUR
32 Mio. EUR
unbeschränkt
Sonstige prüfungspflichtige Kapitalgesellschaften (einschl. Personenhandelsges. i. S. d. §264a Abs. HGB)
1,5 Mio. EUR
12 Mio. EUR
unbeschränkt

Das FISG ist seit dem 01.07.2021 in Kraft. Es entfaltet zu unterschiedlichen Zeitpunkten Wirkung:

Aufgrund der Übergangsregelung nach Art. 86 Abs. 1 EGHGB sind die neuen Haftungshöchstgrenzen gem. § 323 Abs. 2 HGB auf gesetzliche Abschlussprüfungen der Geschäftsjahre mit Beginn nach 31.12.2021 anwendbar.

Allerdings gelten die oben genannten Haftungshöchstgrenzen nicht nur für gesetzliche Abschlussprüfungen, sondern auch für solche Tätigkeiten, bei denen es einen gesetzlichen Verweis auf die Regelungen des § 323 HGB gibt, z.B.:

  • Aktienrechtliche Sonderprüfungen nach § 258 Abs. 5 S. 1 AktG
  • Prüfungen bei Verschmelzung nach § 11 Abs. 2 UmwG
  • Prüfung und Erstellung des Berichts nach § 64 Abs. 3 EEG
  • Prüfungen bei Eingliederungen nach § 320 Abs. 3 AktG
  • Durchsichten nach § 115 Abs. 5 WpHG
  • Externe Qualitätskontrolle nach § 57b Abs. 4 WPO

Für derartige Tätigkeiten sind jedoch keine Übergangsregelungen vorgesehen, was zur Folge hat, dass hierfür die neuen Haftungshöchstgrenzen nach dem gesetzlichen Wortlaut bereits ab 01.07.2021 anwendbar sind – siehe auch: Neu auf WPK.de vom 19.07.2021 unter https://www.wpk.de „Top-Themen: Finanzmarktintegritätsstärkungsgesetz (FISG)“

Bislang hat die Mindestversicherungssumme 1 Mio. EUR für jeden Versicherungsfall betragen und musste unmaximiert zur Verfügung gestellt werden. Nunmehr sind die Mindestversicherungssummen von den Haftungshöchstgrenzen gemäß § 323 Abs. 2 HGB abgekoppelt und eigenständig in § 54 Abs. 4 S. 1 und 2 WPO geregelt. Sie betragen:

Neue Mindestversicherungssummen

Mindestversicherungssumme: 1.000.000 EUR je Versicherungsfall

Mindest-Maximierung für Einzel-WP: vierfach je Versicherungsjahr

Mindest-Maximierung für WP-Gesellschaften:
vervielfacht mit der Zahl der Partner und der Geschäftsführer, die nicht Gesellschafter sind; mindestens vierfach je Versicherungsjahr

Auf alle gesetzlich vorgeschriebenen Abschlussprüfungen können die neuen Mindestversicherungssummen mit maximierter Jahreshöchstleistung erstmals für Prüfungen vereinbart werden, die das nach dem 31.12.2021 beginnende Geschäftsjahr betreffen (Übergangsvorschrift § 135 WPO).

Wirtschaftsprüfer, die keine gesetzlichen Abschlussprüfungen durchführen, können ihre Versicherungssumme ab dem 01.07.2021 auf die neue Mindestmaximierung begrenzen.

Weiteres Vorgehen

Wir bitten Sie deshalb zunächst zu prüfen, ob sich Ihre Haftung durch das FISG ändert.

Wenn Sie nach Ihrer Einschätzung vom FISG betroffen sind, teilen Sie uns bitte die damit zusammenhängenden Informationen mit. Hierzu können Sie gerne mit uns Kontakt aufnehmen.

Elementarschadenversicherung

Elementarschadenversicherung

Leistungen auch bei Starkregen und Überschwemmung

Nach der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands ist das Interesse an einer Absicherung von Elementarschäden stark gestiegen. Die Elementarschadenversicherung ist ein Erweiterungsbaustein zu Gebäude- und Inhaltsversicherungen. Versicherungsschutz besteht für Schäden durch bestimmte Naturgewalten. Darunter fallen neben Hochwasser und Überschwemmung auch Schäden durch Schneedruck, Lawinen, Erdbeben oder Erdrutsche.

In den vergangenen Jahren haben Schäden durch Hochwasser – sei es in Folge langanhaltender Regenfälle oder aber Starkregen – kontinuierlich zugenommen. Während bisher vorwiegend Bewohner und Anlieger in der Nähe fließender Gewässer durch übertretende Wassermassen geschädigt wurden, sind es nun auch Orte mit kleinen Bächen oder auch Abflussrohre, die einen starken Niederschlag nicht abtransportieren können und es somit zu Überschwemmungen kommt. Versichert gelten natürlich in dem Zusammenhang auch Schäden durch Rückstau, wenn Wasser aus Leitungsrohren in Folge von Überschwemmung oder Regen ins Gebäude gedrückt wird. Angemerkt sei hier, dass eine funktionsfähige Rückstausicherung für den Versicherungsschutz Voraussetzung ist.

Auch für Erdbeben, Erdsenkung oder Erdrutsche ist Versicherungsschutz gegeben, sofern diese eine naturbedingte Ursache haben. Bergbauschäden beispielsweise gelten nicht versichert. Ebenso mitversichert gelten Schäden durch Schneedruck, wenn ein Dach einmal das Gewicht des Schnees nicht mehr tragen kann und Lawinen. Lawinen sind niedergehende Schnee- und Eismassen, die sich von höher gelegenen Hanglagen lösen und versicherte Sachen zu Schaden bringen.

Die Elementarschadenversicherung übernimmt die gesamten Kosten für eine Trockenlegung, Sanierung, Reparatur oder auch ggf. Abriss und vollständigen Wiederaufbau eines versicherten Gebäudes oder beim Inventar der Maschinen und Einrichtung. Auch versichert gelten in dem Zusammenhang immer Mietausfälle, wenn ein Gebäude vom Mieter vorübergehend nicht genutzt werden kann.

Die Versicherungsgesellschaften haben Deutschland in ein 4-stufiges Risikozonensystem eingeteilt, nach dem die Annahme oder Ablehnung von Versicherungsanträgen für eine Elementarschadenversicherung entschieden wird. Die Risikozonen differenzieren sich nach der Häufigkeit vorkommender Hochwasser; beispielsweise bedeutet Risikozone 1 Hochwasser weniger als alle 200 Jahre. Auf dieser Basis wird bis heute entschieden, ob Risiken gezeichnet werden können oder nicht. Aufgrund der jüngsten Schadenereignisse ist zu erwarten, dass die Versicherer in Zukunft dieses System entweder weiter differenzieren oder deutlich strenger handhaben. Insofern besteht zum jetzigen Zeitpunkt immer noch die Möglichkeit, zu niedrigen Kosten für die überwiegende Anzahl der Risikoorte in Deutschland den Versicherungsschutz einzukaufen.

Wie immer können Sie sich gerne bei Interesse oder Rückfragen an uns wenden.

Stuttgart, Juli 2021

Unsere Lösung zur Vermeidung von Strafzinsen

Unsere Lösung zur Vermeidung von Strafzinsen

Verwahrentgelt, Negativzinsen oder Strafzinsen – gleichgültig wie man es nennt, für Betroffene ist es ärgerlich, auf erspartes Geld Zinsen zu zahlen. Immer mehr Banken verlangen ab immer geringeren Beträgen Strafzinsen von ihren Kunden. Wir zeigen Ihnen mit einem von uns gewählten Produkt der Allianz einen Lösungsweg auf, diese Zinsen zu vermeiden und sogar noch Erträge zu erzielen.

Wenn das Thema für Sie interessant ist, schauen Sie sich beiliegendes Informationsblatt einmal an und melden sich einfach bei Ihren bekannten persönlichen Ansprechpartnern im Bereich Versorgungs-Management.

Änderungen in der betrieblichen Altersversorgung bei Entgeltumwandlung ab 2022

Änderungen in der betrieblichen Altersversorgung bei Entgeltumwandlung ab 2022

zum 01.01.2019 trat das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) in Kraft. Für neue Entgeltumwandlungen wurde ein verpflichtender Arbeitgeberzuschuss von pauschal 15% des umgewandelten Entgelts eingeführt.

Für Entgeltumwandlungen, die vor dem 01.01.2019 abgeschlossen wurden, ist eine Übergangsfrist bis zum 01.01.2022 vereinbart. Ab diesem Termin sind alle Entgeltumwandlungen zuschusspflichtig, soweit für den Arbeitgeber Sozialversicherungsersparnis entsteht.

Möglichkeiten der vertragstechnischen Umsetzung

Die Form der praktischen Umsetzung ist grundsätzlich den Arbeitgebern überlassen. Hierzu gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Bestandsverträge können um den neuen Arbeitgeberzuschuss erhöht werden. Da die Versicherer neue Tarifgenerationen anbieten und Anpassungen in Altverträgen nicht mehr zulassen, ist diese Möglichkeit nicht immer durchführbar.
  • Neuabschluss eines Vertrages nur mit dem Pflichtzuschuss. Für die Arbeitnehmer/innen entsteht ein zweiter, neuer Vertrag mit dem Beitrag, der sich aus dem Zuschuss ergibt. Zu beachten sind laut Aussage der Versicherer Mindestbeiträge und Mindestlaufzeiten.
  • Auf Grundlage einer Vereinbarung zwischen Arbeitnehmer/innen und Arbeitgebern, bleibt der bisherige Gesamtbeitrag gleich und die Entgeltumwandlung wird um den Pflichtzuschuss gemindert. Diese Möglichkeit ist aus unserer Sicht empfehlenswert, da lediglich eine neue Entgeltumwandlungsvereinbarung erforderlich ist.

Gerne stehen wir Ihnen hier beratend zu Seite.

Maschinenversicherung für Leihgeräte

Maschinenversicherung für Leihgeräte

Mieten Sie als Unternehmer Baumaschinen oder andere fahrbare Geräte, berechnet Ihnen der Verleihbetrieb in der Regel neben den Mietkosten auch noch Kosten für den Abschluss einer Maschinen-Kasko-Versicherung.

Diese zusätzlichen Versicherungskosten summieren sich im Laufe eines Jahres, je nach Mietaufkommen, schnell auf mehrere Tausend Euro. Darüber hinaus gelten, je nach Anbieter, in einem etwaigen Schadensfall Selbstbehalte von bis zu 4.000 Euro,  die zusätzlich von Ihnen an den Verleiher zu entrichten sind. Schnell können so auf ein ganzes Jahr gerechnet zusätzliche Kosten im fünfstelligen Bereich zusammenkommen.

In einem Schadensfall werden die erforderlichen Reparatur­kosten oder – im Totalschadensfall – auch die Wiederbeschaffungskosten einer gleichwertigen Maschine abzüglich der vereinbarten Selbstbeteiligung erstattet.

Der Beitrag für diese Versicherung richtet sich nach den Mietkosten eines Jahres und beträgt bei einem jährlichen Mietaufwand von rd. 70.000 Euro in der Regel nicht mehr als 1.000 Euro p. a.

Sprechen Sie uns an! Wir erstellen Ihnen gerne ein
entsprechendes Angebot.

Unser Tipp:

Schließen Sie selbst eine Maschinen-Voll-Versicherung für gemietete Arbeitsmaschinen ab!

Versicherungsschutz besteht dann für alle unvorhergesehen eintretende Schäden, insbesondere durch

  • Bedienungsfehler, Ungeschicklichkeit, Fahrlässigkeit, Böswilligkeit
  • Konstruktions-, Material- oder Ausführungsfehler
  • Zerreißen infolge Fliehkraft, Kurzschluss, Überlastung, Fremdkörper,Über- oder Unterdruck, Wassermangel in Dampferzeugern, Versagen von Mess-, Regel- oder Sicherheitseinrichtungen
  • Sturm, Frost, Eisgang
  • Feuer und Diebstahl

Hoverboard

Hoverboard

Klein, schnell, wendig: Hoverboard’s sind vor allem bei der Jugend super hip, auf Youtube das Thema und das Trend­gerät aus den USA soll nun auch den europäischen Markt erobern.

Das sollten Sie unbedingt über den Gebrauch von Hoverboard’s wissen:

Es gelten die allgemeinen Bestimmungen der StVZO und FZV, sofern die bauartbedingte  Höchstgeschwindigkeit mehr als 6 km/h beträgt. Da diese Fahrzeuge konstruktionsbedingt die Zulassungsvorschriften über Sitz, Lenkung, Bremsen, Beleuchtung, Spiegel etc. nicht erfüllen können, dürfen diese Boards daher nur im abgegrenzten nichtöffentlichen Verkehr bewegt werden.
Ansonsten droht eine Geldbuße und 1 Punkt.

Die angebotenen Elektro-Boards haben eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit über 6 km/h und müssen pflichtver­sichert werden.

Eine solche Versicherung wird jedoch derzeit auf dem Versicherungsmarkt leider nicht angeboten. Wer dennoch im öffentlichen Verkehr fährt, macht sich strafbar nach § 6 PflVersG! Das Führen eines solchen Kraftfahrzeugs setzt außerdem eine Fahrerlaubnis voraus. Da dem Gesetzgeber diese Boards bei der Definition der Fahrerlaubnisklassen nicht bekannt waren, ist es schwierig, die konkrete Fahrerlaubnisklasse zu bestimmen.

Die Boards könnten nach dem Gesetzeswortlaut sowohl unter die Kraftrad-Klassen AM, A1, A2, A, aber auch unter die Pkw-Klasse B fallen. Wer ohne die erforderliche Fahrerlaubnisklasse und trotz Verbotes die Boards im öffentlichen Straßenraum benutzt, begeht zusätzlich eine „Straftat“ nach § 21 StVG (Fahren ohne Fahrerlaubnis).

Wie kann man ein Hoverboard versichern?
Derzeit lässt sich ein Hoverboard nicht über die Kfz-Haftpflichtversicherung versichern. Grund dafür ist, dass es keine Zulassung und somit Kennzeichen dafür gibt. Aber auch über die allgemeine Haftpflicht (z.B. Pri­vat-Haft­pflicht-Ver­siche­rung) fehlt jede Möglichkeit des Versicherungsschutzes. Wer also mit dem Hoverboard unterwegs ist und einen anderen schädigt, muss für den Schaden selbst aufkommen.

Fazit: Ungeachtet des Führerscheinthemas und der
sich hieraus ergebenden Folgen bleibt festzuhalten: Schäden, die beim Betrieb des Hoverboard verursacht werden, sind momentan generell nicht versicherbar. Sach- oder Personenschäden muss der Fahrer daher aus eigener Tasche erstatten.

Schäden durch Terroranschläge

Schäden durch Terroranschläge

Immer mehr Terroranschläge, zuletzt in Brüssel, Paris, Kopenhagen sowie in größeren Städten in der Türkei haben das Thema der Terrorversicherung wieder mehr in den Blickpunkt gerückt. Im Rahmen der Feuer- und FBU-Versicherung sind derartige Schäden bei Versicherungssummen bis 10 Mio. Euro mitversichert, bei Verträgen bis 25 Mio. Euro können diese auf Antrag gegen Mehrprämie in aller Regel eingeschlossen werden. Bei Risiken mit einer Versicherungssumme über 25 Mio. Euro besteht die Möglichkeit, diese im Rahmen einer Terrordeckung separat abzusichern.

Hierzu wurde nach den Terroranschlägen vom 11.09.2001 der Spezialversicherer Extremus Versicherungs-AG gegründet, der von einer größeren Anzahl namhafter Industrieversicherer getragen wird. Dieser stellt in einem Schadensfall die ersten 2 Mrd. Euro zur Verfügung. Im Rahmen einer Staatshaftung stellt die Bundesregierung weitere 8 Mrd. Euro zur Verfügung, sodass insgesamt Schäden bis zu 10 Mrd. Euro abgedeckt werden können, die auf das Einzelrisiko auf 1,5 Mrd. Euro begrenzt sind. Diese Vereinbarung wurde erst jüngst wieder bis 2019 verlängert.

Durch die aktuellen Anschläge hier in Europa ist dieses Thema wieder präsenter geworden. Experten sind sich einig, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis auch in Deutschland derartige Anschläge erfolgen werden. Deshalb sollte jedes Unternehmen prüfen, ob und welche Gefahr für einen Terroranschlag bestehen kann. Eine besondere Gefährdung ist sicherlich für Unternehmen der Rüstungsindustrie und deren Zulieferer, Unternehmen der Medienbranche, größere Handelsunter­nehmen sowie Objekte mit großen Menschenmengen wie Flughäfen, Bahn­höfen, Hallen und Stadien gegeben. Aber auch alle anderen Unternehmen sollten dieses Thema analysieren, da bei einem größeren Schadenereignis die Existenz des Unternehmens gefährdet sein kann.

Für weitere Auskünfte sowie ein Angebot steht Ihnen unsere Sachabteilung und Ihr zuständiger Firmenberater gerne zur Verfügung.

Betriebliche Krankenversicherung

Betriebliche Krankenversicherung gewinnt an Bedeutung

Das Thema betriebliche Krankenversicherung erscheint derzeit regelmäßig in den Schlagzeilen der Fachpresse und steht bei vielen Unternehmen im Fokus ihrer strategischen Überlegungen.

Für Arbeitgeber ist die Gesundheit der Mitarbeiter ein wichtiger Faktor. Die betriebliche Krankenversicherung bietet den Firmen eine Möglichkeit, die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu erhalten, mögliche Versorgungslücken zu schließen und sich damit aktiv um das Wohlergehen ihrer Mitarbeiter zu bemühen. Der demografische Wandel führt dazu, dass immer mehr ältere Menschen im Berufsleben stehen. Zudem nehmen im Alter krankheitsbedingte Beschwerden zu. Es lohnt sich, vermehrt in die Gesundheit der Belegschaft zu investieren. Eine betriebliche Krankenversicherung ist hierfür das ideale Instrument. Mit flexiblen Gesundheitsbausteinen können Krankenausfallzeiten gesenkt und die Leistungsfähigkeit von Unternehmen langfristig gesichert werden.

Auch die Belegschaft hat etwas davon: Die Mitarbeiter genießen eine hochwertige medizinische Versorgung – das ist direkt erlebbar und sorgt für finanzielle Entlastung. Die Unternehmen motivieren und binden damit gutes Personal, bieten neuen Mitarbeitern einen echten Mehrwert und steigern insgesamt die Attraktivität als Arbeitgeber.

Mit frei kombinierbaren Gesundheitsbausteinen bieten Unternehmen ihren Mitarbeitern ein flexibles Belohnungssystem. Versicherbar sind ganze Belegschaften oder festgelegte Mitarbeitergruppen. Ab 10 Mitarbeiter können dabei die einzelnen Bausteine nach Bedarf zusammen gestellt werden.

Sprechen Sie uns an.
Unsere Firmenkundenberater im Bereich Versorgungs-Management beraten Sie gerne ausführlich und finden gemeinsam mit Ihnen die vorteilhafteste Lösung für Ihr Unternehmen.

Die Vorteile im Überblick:

  • Gesunderhaltung der Belegschaft und Senkung der Krankheitskosten
  • Imagegewinn des Unternehmens
  • Steigerung der Produktivität durch gesunde und motivierte Mitarbeiter
  • Beiträge sind Betriebsausgaben
  • Unternehmen zeigen Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern und steigern ihre Attraktivität als Arbeitgeber
  • Flexible Zusammenstellung der Gesundheitsbausteine
  • Geringer Verwaltungsaufwand

Die Vorteile für die Mitarbeiter:

  • Keine Gesundheitsprüfung, keine Wartezeiten
  • Direkt verfügbare Leistungen
  • Beiträge entrichtet der Arbeitgeber
  • Sofort erlebbarer Mehrwert
  • Ausgleich von Versorgungslücken in der gesetzlichen Krankenversicherung; beispielsweise bei der Zahnver­sorgung oder Krankenhausaufenthalten
  • Zugang zu hochwertiger medizinischer Versorgung
  • Gesundheitstelefon rund um die Uhr

Digitalisierung – Heute in eigener Sache

Digitalisierung - Heute in eigener Sache

Nachdem wir lange Zeit mit dem Thema Digitalisierung zurückhaltend umgegangen sind, werden wir nun durch unsere Kunden und Versicherungsgesellschaften geradezu aufgefordert, den Weg der Digitalisierung nachhaltig zu verfolgen.

Zurzeit fangen die ersten Versicherungsgesellschaften an, Nachträge oder Versicherungsscheine nur noch in digitaler Form zu übersenden. Dies gilt ebenso für jährliche Rechnungen.
Der Vorteil in dieser digitalen Bearbeitung liegt darin, dass sowohl die Übersendung als auch Verarbeitung rein technisch vorgenommen werden kann. Die Sortierung und Verwaltung von Papier entfällt und davon profitiert auch unsere Umwelt.

Viele Kunden haben bereits ihre Systeme umgestellt und erhalten schon heute Dokumente, Rechnungen und auch Schriftwechsel nur noch in digitaler Form. Da wir überwiegend positive Rückmeldungen von den betroffenen Kunden für diese geänderte Vorgehensweise erhalten haben, möchten wir Ihnen auf diesem Weg ebenfalls eine Umstellung anbieten. Hierfür übersenden Sie uns bitte die von Ihnen gewünschte E-Mail-Adresse an: digitalkommunikation@vohrer.de

Zunächst werden wir an die von Ihnen angegebene Adresse eine Test E-Mail versenden. Mit dieser fragen wir dann auch, ob neben Rechnungen/Dokumente auch Fragebögen digital versendet werden sollen. Sobald hier eine positive Rückmeldung erfolgt, wird Ihre Adresse bei uns entsprechend hinterlegt. Sie werden dann künftig die gewünschten Unterlagen nur noch per E-Mail als PDF-Datei erhalten.

Fragen zu diesem Verfahren beantworten wir jederzeit gerne, wobei auch Ihre Kundenbetreuer entsprechende Kenntnis zu diesem Sachverhalt haben.

Revision der Sprinkleranlagen

Revision der Sprinkleranlagen

Die durch den Verband der Sachversicherer (VdS) abgenommenen Sprinkleranlagen müssen jährlich von den Mitarbeitern des VdS in Form einer Revision geprüft werden. Bei der Erstabnahme der Sprinkleranlage werden Schutzgrad und der resultierende Rabatt auf die Feuerversicherung festgestellt. Mit der jährlichen Revision wird dann geprüft, ob der gewährte Rabatt der Höhe nach weiterhin berechtigt ist und ob Wartungsmaßnahmen normgerecht durchgeführt werden. Diese jährliche Revision der Sprinkleranlage ist auch in den Versicherungsbedingungen verankert und somit Voraussetzung für den uneingeschränkten Versicherungsschutz.

In früheren Zeiten haben die Mitarbeiter des Verbandes der Sachversicherer sich wiederkehrende Kontrolltermine vermerkt und eigenständig die jeweiligen Versicherungsnehmer auf die Fälligkeit angesprochen. Zwischenzeitlich hat sich die Zahl der in Deutschland verbauten Sprinkleranlagen stark erhöht, was gleichbedeutend auch zu erhöhtem Prüfaufwand führt. Durch die starke Auslastung kommt es nun vor, dass der VdS Sie nicht mehr eigenständig auf fällige Kontrollen anspricht, sodass eine Aufforderung durch den Versicherungsnehmer zu erbringen ist.

Da diese Aufforderung auch nachweisbar sein sollte, müsste dies zwingend in schriftlicher Form erfolgen, z. B. per Einwurf/Einschreiben.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dieser Revision der Sprinkleranlage um eine vertragliche Obliegenheit handelt, die bei Verletzung immer Sanktionen in einem möglichen Schadenfall nach sich ziehen kann.